Braunschweig
Braunschweig ist mit etwa 250.000 Einwohnern die größte Stadt zwischen Hannover und Berlin und Zentrum der Region im östlichen Niedersachsen. Als ebenso traditionsreiche wie moderne Großstadt hat die Löwenstadt vieles zu bieten: historische Sehenswürdigkeiten und authentische Stadtviertel, zeitgenössische Architektur, Spitzenforschung und innovative Unternehmen, eine lebendige Kulturszene, ein breites Sport- und Freizeitangebot sowie großzügige Park- und Naturlandschaften zur Erholung.
An die lebhafte, über tausendjährige Geschichte der Löwenstadt erinnern heute vor allem die eindrucksvollen historischen Bauwerke, die das Stadtbild prägen. Neben der Burg Dankwarderode, dem Dom St. Blasii oder den malerischen Fachwerkbauten rund um die St. Magni-Kirche zeugt das Standbild des Braunschweiger Löwen, der bis heute das Wappentier der Stadt ist, von der reichen Historie Braunschweigs.
Kulturelle Größen wie Wilhelm Raabe, Gotthold Ephraim Lessing und Till Eulenspiegel haben hier gelebt, mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum wurde 1754 das erste öffentliche Museum Deutschlands und eines der ersten Europas eröffnet. Impulse geben heute das Staatstheater, private Theater- und Künstlergruppen sowie exklusive Veranstaltungen wie das Burgplatz Open Air oder die CityJazzNight.
Heute arbeiten und forschen in Braunschweig mehr als 15.000 Menschen in 250 Firmen des Hochtechnologie-Sektors und 27 Forschungseinrichtungen, die das Zukunftspotenzial der Region sichern. Dazu gehören u.a. das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der zweitgrößte europäische Forschungsflughafen und das weltweit größte Chip-Entwicklungszentrum der Firma INTEL. Über 16.000 Studenten lernen an der Technischen Universität und der Kunsthochschule.
Der gute Ruf Braunschweigs in Forschung und Wissenschaft steht auf einer traditionsreichen Basis. Bereits im Jahr 1745 wird das Collegium Carolinum gegründet, der Vorläufer der heutigen Technischen Universität Braunschweig. Damit ist sie die traditionsreichste in Deutschland. Hier studierte auch der "Fürst der Mathematiker", Carl Friedrich Gauß, der 1777 in Braunschweig geboren wurde. Die TU Braunschweig gehört aus Sicht der Personalchefs in den Studiengängen Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingeneurwesen zu den deutschlandweit gefragtesten Universitäten. Bei Uni-Rankings gehören ihre ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu den Top 10 in Deutschland. Sie ist Mitglied der TU9, dem Verbund der neun traditionsreichsten Technischen Universitäten in Deutschland.
Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, HBK, wurde 1963 aus der früheren Werkkunstschule Braunschweig gegründet. 1972 wurde sie eine wissenschaftliche Hochschule, seit 1978 hat sie den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule und ist damit einer Universität gleichgestellt. Sie ist die einzige Kunsthochschule Niedersachsens und zweitgrößte Deutschlands. Die HBK verbindet drei Studienbereiche miteinander: Kunst, Gestaltung und Wissenschaften. Das Besondere daran ist, dass alle Studiengänge fächerübergreifend studiert werden können.
Die Ostfalia ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften, die unter dem Namen Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel bekannt wurde. Seit kurzem agiert sie unter der Bezeichnung Ostfalia – und wird damit nicht nur ihrem stetigen Wachstum gerecht sondern auch den Hochschulstandorten Braunschweig, Salzgitter, Suderburg, Wolfenbüttel und Wolfsburg. Alle fünf Städte liegen in der ehemaligen Region Ostfalen, die sich im alten Sachsenland über Weser, Lüneburger Heide, Elbe und Harz erstreckte. In den Bereichen Technik, Gesundheits-, Rechts-, Sozial und Wirtschaftswissenschaften wird den über 7.000 Studierenden ein weitgefächertes Studienangebot unterbreitet.
AB.
Text: mit freundlicher Unterstützung der Braunschweig Stadtmarketing GmbH
Fotos: arntenbrink, b² werbung & design, David Taylor, Gisela Rothe, okerland-archiv, Sascha Gramann, Stefan Koch & Steffen und Bach GmbH